Von Claus Bach, 13. Februar 2013, 13:43 Uhr

Das ist nur eine von etlichen Karikaturen im Netz, die den überraschenden Rücktritt von Papst Benedikt dem XVI. verhackstücken:

In einer dreiteilig gezeichneten Bildfolge ist der Schornstein des Vatikans zu sehen. Anfangs steigt noch weißer, später rotorange-grauer Rauch auf. Sehr bedrohlich.

Eine Fotomontage des Satiremagazins „Titanic“ stellt den Papst gleich mal als Bibel – Plagiator dar: „Aus Bibel abgeschrieben! Ratzinger verliert Papst-Titel!“ steht unter dem Bild. Eine praktische Doppelsatire. Verbunden mit der Anspielung auf populäre erschlichene Doktorarbeiten.

Eine andere Grafik visualisiert den Papst als bösen Imperator Palpatine aus der Star Wars – Reihe.
Oder als Pilger alias Hape Kerkeling: „Ich bin dann mal weg.“

Überhaupt fällt auf, das die Papstsatire von Fotomontagen dominiert ist.

So zeigt ein Foto Benedikt im Dialog mit der Deutschen Kanzlerin. „Ich spreche Ihnen mein vollstes Vertrauen aus“, ist in Frau Dr. Merkels Sprechblase zu lesen. Da weiß auch der Papst, was ihm blüht. Nach diesem V-Wort ist Schluss.

Aber es geht noch doller:
Die Netzgemeinde macht sich auch über die Nachfolge Gedanken:
„Papst Bunga I.“ gilt als Favorit und zeigt den italienischen Politiker Silvio Berlusconi grinsend winkend im heiligen Gewand.

Auf einer anderen Seite kann man eine online-Stellenausschreibung für das höchste Amt der katholischen Kirche betrachten. Deadline: 28. Februar 2013.

Und last but not least: Ein entlarvender SMS-Dialog zwischen Jesus Christus und dem Papst:
Die Rücktrittsaufforderung Jesus versucht Benedikt in alter Gewohnheit freundlichst weg zu diplomatisieren:
„Lieber Jesus, ich treffe mich weiterhin gerne mit Dir, um darüber zu reden.“
Daraufhin Christus sarkastisch:
„Alter, wie verstrahlt bist Du denn? Du merkst ja gar nichts mehr.“ Ende der Ansage.

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