Von links nach rechts…

sind fol­gende Per­so­nen auf einem schwarzweiß – Presse­foto des Jahres 1990 abge­bildet: Chris­tine Lieberknecht, Josef Duchac, Mar­ion Wals­man und Bun­deskan­zler Hel­mut Kohl. Die Auf­nahme stammt vom Vere­ini­gungsparteitag der Ost – und West – CDU in Ham­burg.

In ihrer gestri­gen Aus­gabe hatte es die TLZ als Auf­macher für einen Artikel ver­wen­det.
Der wid­mete sich dem 25. Jahr der Grün­dung der Thüringer CDU.

Aber nicht nur das. Denn aus gegebenem Anlass will die Partei nun scho­nungs­los zurück blicken und aufar­beiten.

Unter Führung ihres aktuellen Lan­desvor­sitzen­den Mike Mohring soll es nun erst­mals eine his­torische unab­hängige Kom­mis­sion geben, welche die Geschichte der Partei nach 1990 unter­suchen soll.

Ins­beson­dere jene Ver­strick­un­gen, aus denen ehe­ma­lige ost­deutsche CDU – Kar­ri­eris­ten und Stasi – IM’s aal­glatt in die neue Thüringer CDU dis­sim­i­lierten.

Also eine Art rück­wirk­ende Trock­en­le­gung des Block­flöten – Sumpfes. Das kann in der Tat auf­schlussre­ich wer­den. Vieles wurde zwar in der Ver­gan­gen­heit schon pub­liziert, doch von CDU – Seite mehr oder weniger bagatel­lisiert. Mit­ge­laufen sind schließlich alle und so weiter.

Die üblichen Sprüche der bekan­nten Mis­ch­poke.

Doch so sim­pel war es dann eben doch nicht.
Denn nun sollen erst­mals die Biografien einiger Spitzen­leute genauer betra­chtet wer­den.
Einige davon hat die TLZ schon mal vorab aufge­lis­tet:

Als da wären unter anderen besagte zwei ehe­ma­lige IM’s und deren kom­pat­i­bler Clown, welche zur 1990 iger CDU – Grün­dungsriege gehörten. Begleitet von einem Lehrer für Wehrkunde und einer Pas­toren – Tochter, die noch vor 1989 den Spitz­na­men „Rote Chris­tine“ trug.

Aber auch das naht­lose Ein­schlüpfen ehe­ma­liger Granden der DDR – Bauern­partei in die CDU soll beleuchtet wer­den.

Apro­pos beleuchten: Besagte his­torische Kom­mis­sion soll sich aus unbe­lasteten Parteim­it­gliedern der CDU – Nach­fol­ge­gen­er­a­tion zusam­menset­zen. Ein Schelm, wer schlechtes dabei denkt.

Doch endlich schickt sich nun die ehe­ma­lige Regierungspartei an, längst über­fäl­lige Hausauf­gaben zu machen.

Vielle­icht kann sie sich dabei in speziellen Fra­gen der selb­stkri­tis­chen Ver­gan­gen­heit­sa­u­far­beitung an die Kol­le­gen der Linken Partei wen­den.
Die sollen da schon etwas fort­geschrit­tener sein.