Von Claus Bach, 21. Januar 2015, 14:10 Uhr

sind folgende Personen auf einem schwarzweiß – Pressefoto des Jahres 1990 abgebildet: Christine Lieberknecht, Josef Duchac, Marion Walsman und Bundeskanzler Helmut Kohl. Die Aufnahme stammt vom Vereinigungsparteitag der Ost – und West – CDU in Hamburg.

In ihrer gestrigen Ausgabe hatte es die TLZ als Aufmacher für einen Artikel verwendet.
Der widmete sich dem 25. Jahr der Gründung der Thüringer CDU.

Aber nicht nur das. Denn aus gegebenem Anlass will die Partei nun schonungslos zurück blicken und aufarbeiten.

Unter Führung ihres aktuellen Landesvorsitzenden Mike Mohring soll es nun erstmals eine historische unabhängige Kommission geben, welche die Geschichte der Partei nach 1990 untersuchen soll.

Insbesondere jene Verstrickungen, aus denen ehemalige ostdeutsche CDU – Karrieristen und Stasi – IM’s aalglatt in die neue Thüringer CDU dissimilierten.

Also eine Art rückwirkende Trockenlegung des Blockflöten – Sumpfes. Das kann in der Tat aufschlussreich werden. Vieles wurde zwar in der Vergangenheit schon publiziert, doch von CDU – Seite mehr oder weniger bagatellisiert. Mitgelaufen sind schließlich alle und so weiter.

Die üblichen Sprüche der bekannten Mischpoke.

Doch so simpel war es dann eben doch nicht.
Denn nun sollen erstmals die Biografien einiger Spitzenleute genauer betrachtet werden.
Einige davon hat die TLZ schon mal vorab aufgelistet:

Als da wären unter anderen besagte zwei ehemalige IM’s und deren kompatibler Clown, welche zur 1990 iger CDU – Gründungsriege gehörten. Begleitet von einem Lehrer für Wehrkunde und einer Pastoren – Tochter, die noch vor 1989 den Spitznamen „Rote Christine“ trug.

Aber auch das nahtlose Einschlüpfen ehemaliger Granden der DDR – Bauernpartei in die CDU soll beleuchtet werden.

Apropos beleuchten: Besagte historische Kommission soll sich aus unbelasteten Parteimitgliedern der CDU – Nachfolgegeneration zusammensetzen. Ein Schelm, wer schlechtes dabei denkt.

Doch endlich schickt sich nun die ehemalige Regierungspartei an, längst überfällige Hausaufgaben zu machen.

Vielleicht kann sie sich dabei in speziellen Fragen der selbstkritischen Vergangenheitsaufarbeitung an die Kollegen der Linken Partei wenden.
Die sollen da schon etwas fortgeschrittener sein.

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