Von Claus Bach, 30. September 2009, 13:31 Uhr

Bauhaus-Direktor Walter Gropius entwarf das “Märzgefallenen-Denkmal” als Zweitplazierter eines Entwurfswettbewerbes im Jahre 1921 zum Gedenken an die Opfer des Kapp-Putsches. Es steht  auf dem Weimarer Hauptfriedhof. Eine ungemein futuristische Skulptur, welche die aus dem Boden aufstrebenden Kräfte einer neuen Zukunft verdeutlichen sollte. So ähnlich beschrieb der Meister selbst seine Arbeit.

Im Volksmund heißt Gropius „Märzgefallenen-Denkmal“ heute schlicht „Gropiusblitz“. Dieser Name wurde fotografisch wörtlich genommen und die Expressivität der Skulptur mittels farbiger Blitzlicht-Inszenierung in den Grundfarben des Bauhauses überhöht: Blau, rot und gelb.

Ähnlich wurde mit dem elliptischen Treppenhaus des Hauptgebäudes der heutigen Bauhaus-Universität umgegangen: Es war im Jahre 1911 nach Entwürfen des belgischen Architekten Henry van de Velde erbaut worden.

So entstanden zwei zeitgenössische Interpretation dieser Arbeiten:

Der Gropiusblitz

Der Gropiusblitz

Das Treppenauge

Das Treppenauge

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