Das Taubenschloss

Im 2.Weltkrieg nur ger­ingfügig beschädigt, wurde das ehe­ma­lige »Thüringis­che Lan­desmu­seum»der Stadt Weimar absichtlich dem baulichen Ver­fall preis­gegeben. Zeitweilig erwog man, das Gebäude gän­zlich abzureißen.
Auf Betreiben des Weimarer Architek­ten Her­mann Wirth gelangte es schließlich
auf die Liste der denkmalgeschützten Bauw­erke der dama­li­gen DDR.

Mitte der 1980 iger Jahre war das Sta­dium des Ver­falls am auf­fäl­lig­sten.
Die Tauben hat­ten gän­zlich Besitz vom Gebäude ergrif­fen.
Deshalb hieß es im Volksmund nur noch »Tauben­schloss«.

Die Serie Auf­nah­men ent­stand im Sep­tem­ber des Jahres 1985.
Obwohl es lediglich Doku­men­ta­tions­bilder sind, entwick­el­ten sie in Ihrer Wirkung
ein fast sur­reales Eigen­leben und wirk­ten wie ein Menetekel auf den gesellschaftlichen Ver­fall des DDR-Sys­tems.

Im Jahre 1996 wurde ein Teil der Serie Bestandteil der inter­na­tionalen Ausstel­lung zeit­genös­sis­cher Kunst mit dem Titel »nach weimar«.

Von 1993 bis 1998 wurde das Gebäude umfassend saniert und trägt heute wieder den ursprünglichen Namen »Neues Musem«.
Es hat seine alte Funk­tion zurück erhal­ten.

Südseite, Hauptansicht
Süd­seite, Haup­tan­sicht
EG, Eingangstür
EG, Ein­gangstür
EG, Foyer
EG, Foyer
1. OG
EG, Ost­flügel
EG, 1. OG
EG+Keller
Treppenausgang
Foyer_Treppenausgang
Treppenhaus
Trep­pen­haus
Treppenhaus, 1. OG
Galerie, 1. OG
1. und 2.OG
EG West­flügel und Keller
Oberlicht
Ober­licht West­flügel
Prellergalerie und EG
Prel­ler­ga­lerie und EG
Prellergalerie
Prel­ler­ga­lerie
2. OG
1. OG
Weimar, 1985
Weimar, im Sep­tem­ber 1985