Von Claus Bach, 23. Oktober 1996, 18:39 Uhr

Im 2.Weltkrieg nur geringfügig beschädigt, wurde das ehemalige „Thüringische Landesmuseum“der Stadt Weimar absichtlich dem baulichen Verfall preisgegeben. Zeitweilig erwog man, das Gebäude gänzlich abzureißen.
Auf Betreiben des Weimarer Architekten Hermann Wirth gelangte es schließlich
auf die Liste der denkmalgeschützten Bauwerke der damaligen DDR.

Mitte der 1980 iger Jahre war das Stadium des Verfalls am auffälligsten.
Die Tauben hatten gänzlich Besitz vom Gebäude ergriffen.
Deshalb hieß es im Volksmund nur noch „Taubenschloss“.

Die Serie Aufnahmen entstand im September des Jahres 1985.
Obwohl es lediglich Dokumentationsbilder sind, entwickelten sie in Ihrer Wirkung
ein fast surreales Eigenleben und wirkten wie ein Menetekel auf den gesellschaftlichen Verfall des DDR-Systems.

Im Jahre 1996 wurde ein Teil der Serie Bestandteil der internationalen Ausstellung zeitgenössischer Kunst mit dem Titel „nach weimar“.

Von 1993 bis 1998 wurde das Gebäude umfassend saniert und trägt heute wieder den ursprünglichen Namen „Neues Musem“.
Es hat seine alte Funktion zurück erhalten.

Südseite, Hauptansicht

Südseite, Hauptansicht

EG, Eingangstür

EG, Eingangstür

EG, Foyer

EG, Foyer

1. OG

EG, Ostflügel

EG, 1. OG

EG+Keller

Treppenausgang

Foyer_Treppenausgang

Treppenhaus

Treppenhaus

Treppenhaus, 1. OG

Galerie, 1. OG

1. und 2.OG

EG Westflügel und Keller

Oberlicht

Oberlicht Westflügel

Prellergalerie und EG

Prellergalerie und EG

Prellergalerie

Prellergalerie

2. OG

1. OG

Weimar, 1985

Weimar, im September 1985

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